Lackiertechnik - Umwelt
 

Erreicht wird dies nicht nur durch entsprechende Maßnahmen zur Staubreduzierung, sondern auch durch die richtige Auswahl der verwendeten Lackmaterialien. Die meisten im Markt befindlichen Aluminiumräder werden mit folgendem Lackaufbau hergestellt:
 - Schwermetallhaltige (Cr6) Vorbehandlung als Korrosionsschutz
 - Pulvergrundierung
 - Lösemittelhaltiger Metalliclack
 - Lösemittelhaltiger Klarlack

Die Firma Metec ist eines der wenigen Unternehmen, welches bei der Lackierung von Rädern als Vorbehandlung einen 100%ig schwermetallfreien Korrosionsschutz verwendet. Wir verwenden ausschließlich wasserlösliche Metalliclacke und Pulverlacke. Der Lackaufbau bei allen unseren Felgen ist daher wie folgt:
 - Schwermetallfreie Vorbehandlung als Korrosionsschutz
 - Pulvergrundierung
 - Wasserlöslicher Metalliclack
 - Acryl Pulverklarlack

Warum haben wir uns für diesen neuen Lackaufbau entschieden und welchen Vorteil hat er?
Die Auflagen des Gesetzgebers bezüglich der Recyclingfähigkeit aller Bauteile in der Automobilindustrie werden ständig verschärft. Bauteile, die Schwermetalle enthalten, sind nicht recyclingfähig und ab dem Jahr 2007 nicht mehr zulässig. Desweiteren werden die zulässigen Lösemittelemissionen während der Produktion ab 2007 ebenfalls drastisch reduziert.

Die von Metec verwendete Vorbehandlung ist 100%ig schwermetallfrei und somit bereits eine Investition in die Zukunft. Durch die Verwendung von wasserlöslichen Metalliclacken ist die Lösemittelemission auf ein Minimum reduziert.Alle Auflagen, auch über das Jahr 2007 hinaus, sind bereits erfüllt und sogar übertroffen.
Einer der wesentlichen Unterschiede des Lackaufbaus bei Metec ist das verwendete Acrylschutzpulver. Der Klarlack ist notwendig, um das Rad vor Umwelteinflüssen, Steinschlag, Schmutz (Bremsstaub), Chemikalien (Waschanlage) und Verkratzen zu schützen. Hierbei darf im Dauerbetrieb die Brillianz nicht verloren gehen. Der klassische, kostengünstigste Aufbau erfolgt mit einem lösemittelhaltigen Naßklarlack. Die erzielbaren Schichtdicken mit Naßlack liegen im Bereich von ca. 25 µm(zum Vergleich: Ein menschliches Haar ist ca. 40 µm dick).

Höhere Schichtdicken können, ohne dass der Naßlack läuft, nicht aufgetragen werden. Beim Acryl schutzpulver ist das anders. Acrylpulver kann nahezu in jeder beliebigen Schichtdicke appliziert werden. Auf unseren Rädern wird eine Schichtdicke von ca. 50-80 µm Klarpulver verwendet. Diese, gegenüber Naßlack mind. doppelt so dicke Klarpulverschicht, kann erheblich besser vor den o.g. Einflüssen schützen. Durch die hohe Schichtdicke wird eine wesentlich verbesserte Steinschlagbeständigkeit erreicht.

Acrylpulver härtet beim Einbrennvorgang bei ca.180 °C mit einer erheblich höheren Oberflächendichte aus. Diese sehr hohe Dichte führt zu einem wesentlich verbesserten Schutz gegen allg. Schmutz und das Einbrennen von Bremsstaub. Die erhöhte Chemikalien- und Kratzbeständigkeit vereinfacht das Reinigen erheblich - Die Reinigung wird zum reinsten Vergnügen. Sollte es doch mal vorkommen, dass die Oberfläche verkratzt wird, kann aufgrund der hohen Schichtdicke mit Klarlackpolituren die Oberfläche wieder mühelos aufpoliert werden.

Diese verbesserte Qualität kann auch im Labor nachgewiesen werden. Hierzu hat sich Metec ein umfangreiches Labor eingerichtet. Im Labor wird im Steinschlagtest und durch Salzsprühtests die verbesserte Qualität regelmäßig überprüft. Ständige Proben aus der Produktion sorgen für eine gleichbleibende Qualität. Der Steinschlagtest wird bei minus 20 °C durchgeführt um auch der Wintertauglichkeit gerecht zu werden. Beim Korrosionstest (Salzsprühnebelprüfung) wird dasmutwillig beschädigte Rad 1000 Stunden lang mit einer erwämten Salzlösung besprüht. Damit die Wintertauglichkeit sichergestellt werden kann darf nach abgeschlossenem Test die Unterwanderung 1 mm nicht überschreiten.

       
    - zurück